Über die Hälfte aller Todesfälle in den westlichen Industrieländern gehen auf das Konto von Herz- und Gefäßleiden. Ursache ist meist die sich geradezu epidemisch verbreitende Arteriosklerose. Hierbei kommt es nach Schäden an den Innenwänden der Arterien zu einer schleichenden, immer stärker werdenden Verdickung der Arterienwände mit Einlagerung von Fetten, Kalzium und Bindegewebsbestandteilen, was den Blutfluss behindert und zu ungenügender Durchblutung umliegenden Gewebes führt.
Mit einer ergänzenden bilanzierten Diät wird die Erkrankung über die Ernährung auf natürliche Weise beeinflusst und behandelt. Die Zusammensetzung und der Nutzen für den Patienten dieser Produkte sind wissenschaftlich belegt. Sie sind nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung herkömmlicher Arzneimittel anzusehen. Sie dienen der Unterstützung und Optimierung des medizinischen Therapiekonzeptes. Da Lebensmittel in der Regel ohne gesundheitliches Risiko sind und bilanzierte Diäten rechtlich als Lebensmittel eingestuft sind, sind sie frei verkäuflich.
60 Gelatine Kapseln zu je 878 mg - Gesamtinhalt = 52,7 g
Täglich 2 x 1 Kapsel mit einem Glas Wasser zu einer Mahlzeit einnehmen.
Frei von Gluten. Ohne Milchzucker. L-Arginin-HCl, Ascorbinsäure, Gelatine (Kapselhülle), Magnesiumoxid, Citrusbioflavonoide, 5,7% lycopinhaltiger Tomatenextrakt, 4,5% polyphenolhaltiger Traubenkernextrakt, D-alpha-Tocopherolacetat, Trennmittel Siliciumdioxid, Coenzym Q10, Trennmittel Magnesiumsalze von Speisefettsäuren, Pyridoxin-HCl, Maltodextrin, Folsäure, Cyanocobalamin
| Inhaltsstoff | Pro Tagesverzehr | Pro 100 g |
|---|---|---|
| Brennwert | 3 kcal / 14 kJ | 183 kcal / 777 kJ |
| Eiweiß | 0,75 g | 42,7 g |
| Kohlenhydrate | 0,01 g | 0,6 g |
| Fett | 0,02 g | 1,1 g |
| L-Arginin | 500 mg | 28,5 g |
| Vitamin E | 30 mg = 300%* | 1,7 g |
| Vitamin C | 240 mg = 400%* | 13,7 g |
| Bioflavonoide | 75 mg | 4,3 g |
| Magnesium | 100 mg = 33,3%* | 5,7 g |
| Traubenkernpolyphenole | 75 mg | 4,3 g |
| Vitamin B6 | 8 mg = 400%* | 0,46 g |
| Vitamin B12 | 4 µg = 400%* | 0,23 mg |
| Folsäure | 800 µg = 400%* | 45,6 mg |
| Coenzym Q10 | 30 mg | 1,7 g |
| Lycopin | 5 mg | 285 mg |
* % RDA = Prozentanteil an der empfohlenen Tagesdosis
Hauptursache ist neben Übergewicht und Bewegungsmangel eine Ernährung mit zu wenig Frischkost und zu viel tierischen Fetten und raffiniertem Zucker.
Die wichtigsten schädigenden Einflüsse sind ein ständig erhöhter Blutzuckerspiegel, überhöhte Blutfettwerte, erhöhte Harnsäurewerte, Alkoholmissbrauch, Stress, Nikotin und andere Stoffe im Tabakrauch sowie ein ständig erhöhter Blutdruck. Durch fortwährende Einwirkung dieser Gifte werden die Zellwände der inneren Arterienwände geschädigt, dadurch können sie ihre Filterfunktion nicht aufrecht erhalten. Es kommt zu ungeregeltem Stoffeinstrom, die Zellen schwellen folglich an Anschließend setzen sich fetthaltige Eiweiße und Fibrinogene in der Gefäßinnenschicht ab. Dadurch werden Entzündungen in der Arterienwand verursacht. Dies wiederum lockt über Botenstoffe die Thrombozyten (Blutplättchen) an, die sich an der rauen, vernarbten Schicht der inneren Arterienwände anlagern. Normalerweise sorgen sie für die Abdichtung von undichten Stellen (= Blutgerinnung), sie treten aber auch hier in Aktion und bilden Blutgerinnsel (Thromben).
Diese Vorgänge verstärken sich gegenseitig, es treten weitere Entzündungen, Narbenbildungen und Blutgerinnsel auf, später kommen Kalkeinlagerungen dazu. Mit der Zeit entstehen Plaques, die das Gefäß weiter verengen und mangelhafte Durchblutung zur Folge haben.
Wenn Cholesterin und andere Fette im Blut oxidiert werden, lagern sie sich eher an den Arterienwänden ab. Zu Oxidationen kann es während der Lagerung und Zubereitung von Nahrungsmitteln kommen, beispielsweise wenn fetthaltige Lebensmittel grellem Licht oder großer Hitze ausgesetzt werden. Fette können auch im Körper von freien Radikalen oxidiert werden. Damit wird die Arteriosklerose gefördert.
Antioxidanzien können dagegen helfen, Fette vor Oxidationsschäden zu schützen.
Homocystein ist ebenfalls ein Arteriosklerose fördernder Faktor. Es ist eine giftige Verbindung, die beim Abbau der Aminosäure Methionin anfällt. Homocystein reichert sich vor allem deshalb im Blut vieler Menschen an, weil sie ungenügend Folsäure und Vitamin B6 im Körper haben. Diese beiden B-Vitamine verwendet der Körper normalerweise, um Homocystein zu entgiften und abzubauen. Hohe Homocysteinwerte im Blut vergrößern das Infarktrisiko enorm.
Moderne Lebensmittelverarbeitung senkt den Gehalt unserer Nahrung an diesen Vitaminen enorm. Dazu kommt, dass tierische Proteine 3mal soviel Methionin enthalten wie pflanzliches Eiweiß, während sie gleichzeitig weit weniger Folsäure und Vitamin B6 bieten. Wir sehen, dass unsere neuzeitliche Ernährung mit reichlich tierischen Anteilen, Fertiggerichten und wenig frischem Obst und Gemüse hohe Homocysteinspiegel geradezu herausfordert.
Burgersteins Handbuch Nährstoffe, Haug Verlag 2002
Paul Mohr: Gesund durch Nahrungsergänzungsmittel, Oesch Verlag 2004
Uwe Gröber: Orthomolekulare Medizin, Wissensch. Verlagsgesellschaft Stuttgart 2008
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