Die Makula oder der „gelbe Augenfleck“ ist der Punkt in der Netzhaut des Auges, mit dem wir am schärfsten sehen. Bei Degeneration dieses Fleckes sieht man im Zentrum des Gesichtsfeldes alles verschwommen und unscharf. In Deutschland sind etwa 2 Millionen Menschen von der altersbedingten Makula-Degeneration betroffen. Sie ist neben grauem Star die häufigste Ursache für Erblindung. Dem lässt sich durch Versorgung mit den notwendigen Nährstoffen vorbeugen, zumal auch hier maßgeblich freie Radikale beteiligt sind.
Mit einer ergänzenden bilanzierten Diät wird die Erkrankung über die Ernährung auf natürliche Weise beeinflusst und behandelt. Die Zusammensetzung und der Nutzen für den Patienten dieser Produkte sind wissenschaftlich belegt. Sie sind nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung herkömmlicher Arzneimittel anzusehen. Sie dienen der Unterstützung und Optimierung des medizinischen Therapiekonzeptes. Da Lebensmittel in der Regel ohne gesundheitliches Risiko sind und bilanzierte Diäten rechtlich als Lebensmittel eingestuft sind, sind sie frei verkäuflich.
60 Gelatine Kapseln zu je 516 mg - Gesamtinhalt = 31 g
Täglich 2 x 1 Kapsel mit einem Glas Wasser zu einer Mahlzeit einnehmen.
Frei von Gluten. Ohne Milchzucker. Ascorbinsäure, Gelatine (Kapselhülle), Zinkgluconat, D-alpha-Tocopherolacetat, Trennmittel Siliciumdioxid, Studentenblumenextrakt mit Lutein und Zeaxanthin, Trennmittel Magnesiumsalze von Speisefettsäuren, Betacarotin, Kupfergluconat
| Inhaltsstoff | Pro Tagesverzehr | Pro 100 g |
|---|---|---|
| Brennwert | 1,4 kcal / 6,0 kJ | 93 kcal / 394 kJ |
| Eiweiß | 0,30 g | 19,6 g |
| Kohlenhydrate | < 0,001 g | < 0,1 g |
| Fett | 0,024 g | 1,6 g |
| Vitamin C | 600 mg = 1000%* | 39,2 g |
| Vitamin E | 90 mg = 900%* | 5,9 g |
| Zink | 20 mg = 133%* | 1,3 g |
| Vitamin E | 30 mg = 300%* | 2,9 g |
| Niacinamid | 36 mg = 200%* | 3,5 g |
| Zink | 10 mg = 67 %* | 1,3 g |
| Kupfer | 1500 µg | 98 mg |
| Betacarotin | 2 mg | 131 mg |
| Lutein | 9 mg | 590 mg |
| Zeaxanthin | 1,125 mg | 73,5 mg |
* % RDA = Prozentanteil an der empfohlenen Tagesdosis
Die Makula oder der „gelbe Augenfleck“ ist der Punkt in der Netzhaut des Auges, mit dem wir am schärfsten sehen. Bei Degeneration dieses Fleckes sieht man im Zentrum des Gesichtsfeldes alles verschwommen und unscharf. In Deutschland sind etwa 2 Millionen Menschen von der altersbedingten Makula-Degeneration betroffen. Sie ist neben grauem Star die häufigste Ursache für Erblindung. Dem lässt sich durch Versorgung mit den notwendigen Nährstoffen vorbeugen, zumal auch hier maßgeblich freie Radikale beteiligt sind.
In den westlichen Industrieländern gehören altersbedingte Linsentrübungen, auch als grauer Star oder Katarakt bezeichnet, zu den Hauptursachen für das Nachlassen der Sehkraft und für vermehrtes Auftreten von Altersblindheit als Behinderung von Senioren. Jeder zweite Mensch über 75 Jahren leidet daran. Jährlich müssen in Deutschland circa 400 000 Menschen wegen dieser Krankheit operiert werden.
Grauer Star ist zwar eine Begleiterscheinung des Alterns, die jedoch nicht unausweichlich ist. Es handelt sich dabei um einen vielschichtigen Vorgang, bei dem die Ernährung eine Schlüsselrolle zu spielen scheint. Eine Reihe von Studien liefern die Bestätigung dafür, dass sich durch diätetische Maßnahmen und gezielte Gabe von Antioxidanzien die Entwicklung und das Fortschreiten des grauen Stars günstig beeinflussen lassen.
Entstehung des grauen Stars: Die Linse des menschlichen Auges ist lichtdurchlässig (transparent), und sie muss es bleiben, um lebenslänglich richtig zu funktionieren. Sie besteht hauptsächlich aus Protein und Wasser. Die Ursache der Trübung ist meist eine Veränderung in der Struktur der Proteine der Linse. Stoffwechselstörungen, wie z.B. Diabetes, können das Risiko für den grauen Star erhöhen.
Oxidation: Neue Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass die Oxidation der Proteine in der Augenlinse durch freie Radikale an der Entstehung von Linsentrübungen maßgeblich beteiligt sind. Oxidation führt zu einer teilweise Vernetzung der Proteine und damit zu einer Umwandlung von klaren, wasserlöslichen Proteinen zu trüben, wasserunlöslichen Eiweißen. Wenn dann noch die Funktion derjenigen Enzyme gestört ist, die solche wasserunlöslichen Proteine wieder abbauen und beseitigen können, kommt es zu Linsentrübungen.
Es ist nachgewiesen, dass die Bildung des grauen Stars mit der Abnahme des antioxidativen Enzyms Glutathionperoxidase einhergeht. Geschützt wird das Auge auch durch hohe Konzentrationen der antioxidativen Vitamine A, C und E sowie Beta-Carotin.
In einem frühen Stadium lässt sich der graue Star durch Langzeitgabe von Antioxidanzien noch teilweise zurückbilden
An der Entwicklung der Linsentrübung sind folgende Faktoren beteiligt:
Die Widerstandsfähigkeit der Linsenproteine gegen Oxidation durch reaktiven Sauerstoff ist abhängig von der Konzentration antioxidativer Stoffe in der Augenlinse. Die Vitamine C und E, Glutathion und Carotinoide spielen eine zentrale Rolle beim Schutz vor oxidativem Stress. Die Konzentration von Vitamin C in der Augenlinse ist circa 30 – 50mal höher als im Blut.
Eine Studie mit 175 Patienten, die grauen Star hatten, bestätigte, dass die Vitamine C und E das Risiko einer Linsentrübung senkten. In der Longitudinal Study of Cataract war das Risiko einer Entwicklung von grauem Star um 57 % gesenkt, wenn die Personen regelmäßig Vitamin E einnahmen.
Vitamin C und E, Lutein und Zeaxanthin schützen zusammen mit körpereigenen Antioxidanzien die Enzyme in der Augenlinse, die geschädigtes Linsenmaterial entfernen.
Übrigens, die Orthomolekular-Medizinerin Blaurock-Busch berichtet, dass man bei Menschen mit grauem Star häufig eine Fettstoffwechselstörung feststellt, sowie Galaktose- und Lactose-Intoleranz.
Burgersteins Handbuch Nährstoffe, Haug Verlag 2002
Earl Mindell: Die neue Vitaminbibel, Heyne Verlag 2007
Uwe Gröber: Orthomolekulare Medizin, Wissensch. Verlagsgesellschaft Stuttgart 2008
Marion Grillparzer: KörperWissen, Gräfe & Unzer Verlag 2007
Elvira Bierbaum: Naturheil-Praxis Heute, Urban & Fischer 2000
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