
Migräne wird durch abnormale Verengung und Erweiterung der empfindlichen Blutgefässe im Kopf verursacht. Ein Auslöser lässt zunächst die Blutgefässe enger werden, was zum Krankheitsbild der Migräne führt (normalerweise eine Veränderung der optischen Wahrnehmung oder funkelnde Lichter, die im Gesichtsfeld erscheinen).
Anschließend dehnen sich die Blutgefässe wieder aus, was Kopfschmerz, Übelkeit und Licht- bzw. Lärmempfindlichkeit nach sich zieht. Migräne kann aber auch ohne erkennbare Aura auftreten. Der Schmerz ist in der Regel pulsierend und auf eine Seite des Kopfes beschränkt. Viele verschiedene Faktoren können Migräne auslösen: Stress, Krankheit, Ungleichgewichte im Nährstoffhaushalt, oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten können eine Rolle spielen.
Oft sind es Nahrungsmittel, die die Migräne auslösen. Die Lebensmittelbestandteile, die am häufigsten Migräne verursachen, sind in der Tabelle aufgeführt. Nebst diesen Substanzen können auch chronischer Alkoholkonsum bzw. akutes übermäßiges Trinken, oder der künstliche Süßstoff Aspartam Migräne auslösen. Menschen, die unter Migräne leiden, sollten versuchen, nach möglichen Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu fahnden - durch eine Eliminationsdiät kann das verantwortliche Nahrungsmittel ermittelt werden. Niedriger Blutzucker (Hypoglykämie) kann ebenfalls Migräne auslösen. Eine Ernährung, die reichlich komplexe Kohlenhydrate liefert, kann den Blutzucker stabilisieren und die Chance vermindern, dass es zu einer Migräne kommt.
Vitamin E Kann bei regelmäßiger Einnahme Häufigkeit und Schweregrad der Migräne vermindern.
Vitamin B6 Besonders wirksam bei Frauen, deren Migräne in Zusammenhang mit der Menstruation steht oder während der Schwangerschaft auftritt.
Magnesium (zusammen mit Kalzium) Ein niedriger Magnesiumspiegel kann die Blutgefässe verengen und darin sogar Krämpfe auslösen. Optimalerweise sollte Magesium immer gemeinsam mit Kalzium eingenommen werden.
Omega-3-Fettsäuren Kann Häufigkeit und Schweregrad der Migräne vermindern.
"Die Pille" kann Migräne auslösen.
Verwenden Sie keine Medikamente wie Aspirin (es reizt den Magen und kann die Anfälligkeit auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten erhöhen), oder opiathaltige Schmerzmittel, die stark abhängigkeitsbildend sind und als reine Symptombekämpfung wirken, ohne bis zur Ursache des Problems vorzudringen.
Als Ergänzung zur Ernährungstherapie können Entspannungstechniken (Meditation, Yoga und Biofeedback) eine wirksame Vorbeugung gegen Migräne darstellen.
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